Coffee to go Becher Größen

Ein Kaffee to go ist beliebt wie eh und je – egal ob als Muntermacher auf dem Weg zur Arbeit, als Energiespender in einer Pause, zwischen zwei Meetings. Auch Touristen greifen immer öfter zu dem Kaffee zum Mitnehmen um möglichst viele Sehenswürdigkeiten einer Stadt zu erkunden ohne das man längere Pausen einlegen muss. Doch in welchen Größen gibt es eigentlich die Becher für den Kaffee zum Mitnehmen?

Welche Anforderungen stellt man an einen Coffee to go Becher?

Wenn man einen Coffee to go Becher in der Hand hält, denkt man nicht gerade an die Eigenschaften, die so ein Becher besitzen sollte. Viel eher erfreut man sich an dem heißen Getränk und nimmt dem Becher als gegeben hin. Dabei ist es durchaus lohnenswert, einmal über den Kaffee to go nachzudenken. So wäre es ziemlich von Nachteil, wenn das Material des Bechers übermäßig erhitzen würde. Schließlich will man sich nicht die Hände am Becher verbrennen. Umgekehrt soll der Inhalt des Bechers möglichst lange eine hohe Temperatur behalten. Außerdem müssen die Becher dem flüssigen Inhalt standhalten.

Und es kommt doch auf die Größe an.

Ein weiterer wichtiger Punkt für einen Coffee to go Becher ist die Größe. Würde man den Becher mit sich tragen wollen, wenn dieser zum Beispiel einen Liter fassen würde? Wohl eher nicht, weshalb die gängigen Größen für Coffee to go Becher bei 200 Milliliter, 300 Milliliter und 400 Milliliter liegen. Daneben gibt es noch Becher in den Zwischengrößen 150 Milliliter und 250 Milliliter. Diese Größen haben den Vorteil, dass man diese Kaffee to go bequem tragen kann und das Verhältnis von Inhalt und Größe optimal aufeinander abgestimmt ist. Mit anderen Worten, man hat den Coffee to go alle, bevor er kalt ist. Schließlich ist das die wichtigste Eigenschaft, welche ein Kaffee to go haben sollte – nämlich möglichst lange heiß zu bleiben.

Kartonbecher für Coffee to go

Der Boom, mit einem Coffee to go den Tag zu beginnen, hält unvermindert an. Dennoch mehren sich die Bedenken bezüglich des „Mülls“, den dieser hohe Konsum von Bechern als Nebeneffekt hat. So gibt es neben der Variante Kartonbecher auch immer häufiger die Variante Porzellanbecher – die man bitte zurück bringen möge. Die Mensen mit ihren Massen bildungs- und coffee to go durstiger Studenten machen es vor.

In vielen Mensen ist man dazu übergegangen, Kartonbecher, die schnell die umgebenden Papierkörbe verstopfen, durch die Ausgabe von Porzellanbechern zu ersetzen. Hier gilt sogar ausnahmsweise das Prinzip „Vertrauen“, denn es wird kein Pfand erhoben. Das scheint auch zu klappen, denn statt voller Papierkörbe, die Kartonbecher als Insassen beherbergen, sieht man nun Becher aus Porzellan auf Spinden im Vorraum der Bibliothek, im Fachschaftsratsraum, in den Hörsälen.

Kartonbecher adé?

Die geplagten Putzfrauen dürfen jeden Abend Massen dieser mehr oder weniger weißen Becher an die Mensa karren. Dies wird teilweise aber auch von den Mensamitarbeitern selbst übernommen. Kartonbecher sind hier also passé. Die Mensen als Orte der geistigen Erneuerung bzw. als Teil der Alma Mater gehen hier mit gutem Beispiel voran. Dennoch trifft solch ein Handling auf natürliche Grenzen und lässt sich nicht auf jeden Bereich übertragen. Den Coffee to go, den ein Tourist zur Stärkung zu sich nimmt, wird er weiter im Kartonbecher erhalten, denn, wer weiß, wo das gute Porzellan landen würde?

Strukturen bestimmen über das Material

Innerhalb einer Institution, wie Mensa oder Kantine, gilt eher das Prinzip „Familie“. Coffee to go aus einem Kartonbecher? Nein, da ist sich die Familie einig. Es soll etwas Reelles her! Wie sich der Konsum weiter entwickelt, wird sich zeigen, aber wer sich einmal an schnelle Genüsse gewöhnt hat, wird davon nicht wieder abweichen. Aber das Thema, woraus trinkt man das heiße Gebräu, wird sicher bleiben, Kartonbecher vs. Porzellan?

Polystyrol Becher

Mit dem Begriff Polystyrol Becher können nur Fachleute etwas anfangen. Gemeint sind damit Kunststoffbecher für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche, welche aus Polystyrol hergestellt sind. Sie haben vermutlich auch schon mal einen Coffee to go Becher aus einem Automaten gezogen. Diese sogenannten Automatenbecher, welche innen weiß und außen braun sind,werden in der überwiegenden Anzahl aus Polystyrol gefertigt.

Polystyrol Becher werden sehr stark für kalte und heiße Getränke und für Lebensmittel Verpackungen verwendet. Vor allem im sogenannten Vendingbereich, also dem Verkauf von Getränken über Automaten, dominieren Polystyrol Becher. Der Hauptgrund liegt in der wesentlich besseren Lauffähigkeit der Becher im Verkaufsautomaten im Vergleich zum Pappbecher.

Polystyrol Becher im täglichen Einsatz

Damit ist die ordnungsgemäße Ausgabe des Bechers im Automaten gemeint. Vielleicht hatten Sie persönlich auch schon das zweifelhafte Vergnügen, dass aus einem Kaffeeautomaten erst der Kaffee kam und hinterher der Becher. Oder es wurde gar kein Becher ausgegeben. Hier punkten die Polystyrol Becher mit ihrer Laufsicherheit, da das Material sehr stabil ist.

Achten Sie bei Ihrem nächsten Einkauf im Supermarkt einmal darauf, wie viele Produkte in Polystyrol Bechern verpackt sind. Sie erkennen Polystyrol Verpackungen an der Abkürzung PS. Auch in der Freizeit finden wir Polystyrol Becher, ob im Fußballstadion, oder auf einer Open Air Veranstaltung.

Nachteile der Polystyrol Becher

Die Nachteile der Becher aus Polystyrol haben vor allem die Hersteller und Vertreiber dieser Becher. Die Preise des Rohmaterials sind sehr starken Schwankungen unterworfen und vor allem in den letzten Monaten, kletterte der Preis für Polystyrol stetig nach oben. Das hat zur Folge, dass Polystyrol Becher immer teurer werden, welche am Markt aber nur schwer umgesetzt werden können.

Aus ökologischer Sicht ist Polystyrol, wie alle Kunststoffe, nicht unproblematisch. Der überwiegende Anteil gebrauchter Polystyrol Verpackungen wird thermisch verwertet und ein Recycling ist nur sehr eingeschränkt möglich. Aber bekanntlich hat ja jeder Becher zwei Seiten.

Automatenbecher

Der Verkauf von Kaffee über sogenannte Vendingautomaten benötigt andere Becher, als zum Beispiel in einer Bäckerei oder einem Coffeeshop mit dem klassischen Coffee to go Becher . Es werden spezielle Automatenbecher eingesetzt, welche ganz bestimmte Anforderungen erfüllen müssen. Das Wichtigste an einem Automatenbecher ist die sogenannte Lauffähigkeit im Automaten. Damit ist die reibungslose Ausgabe eines Bechers gemeint.

Bei den Automatenbecher handelt es sich in der Mehrzahl um Kunststoffbecher, welche außen eine geriffelte Struktur aufweisen und in der Regel braun sind. Die Standardgröße ist der Automatenbecher 180 ml aus Polystyrol (Kurzzeichen PS). Diese Becher sind seit Jahrzehnten erprobt und laufen in den Vendingautomaten zuverlässig und sicher.

Automatenbecher aus Kunststoff dominieren den Markt

Das Wichtigste bei einem Kaffeeautomaten ist die permanente Betriebsbereitschaft und hier kommt dem Automatenbecher eine zentrale Bedeutung zu. Der Klassiker im schlechtesten Sinne ist der, dass zwar der Kaffee aus dem Automaten kommt, allerdings ohne den Becher. Die Folge sind verärgerte Kunden und Kosten durch die Entsendung eines Servicetechnikers.

Automatenbecher aus Papier sind noch immer die Ausnahme und werden es wohl auch immer bleiben, da im Gegensatz zu den Kunststoffbechern die Lauffähigkeit wesentlich schlechter ist. Sogenannte „Becherklemmer“ kommen bei Automatenbechern aus Pappe wesentlich häufiger vor als bei den Bechern aus Kunststoff.

Glühweinbecher

Jetzt beginnt langsam wieder die Jahreszeit der Glühweinbecher, wenn auch die Weihnachtsmärkte noch nicht geöffnet haben. Dabei ist der Begriff Glühweinbecher in den meisten Fällen gar nicht mehr korrekt. Denn die meisten weihnachtlichen Marktplätze haben bereits seit vielen Jahren nur noch Glühweintassen aus Keramik im Einsatz.

Diese bedruckten Tassen werden als Mehrwegbecher verwendet, indem ein Pfand auf die Glühwein Tasse erhoben wird, welches der Kunde nach Rückgabe wieder erstattet bekommt. Bis Anfang der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts wurden noch Einwegbecher aus Plastik oder geschäumten Material eingesetzt. Diese Einweg Glühweinbecher findet man heute in Deutschland so gut wie nicht mehr.

Aus dem Glühweinbecher wurde die Glühweintasse

Der Hauptgrund für die Umstellung von Einwegbechern auf die bepfandeten Glühweintassen waren die enormen Mengen an Müll, welche auf den Weihnachtsmärkten entstanden. Vor allem an Wochenenden waren die kommunalen Straßenreinigungen oftmals nicht mehr in der Lage der Müllberge Herr zu werden. Ein heißer Glühwein schmeckt zudem aus einer Glühweintasse besser, als aus einem Plastikbecher .

Glühweintassen lassen sich sehr ansprechend bedrucken und aus diesem Grund, werden die Tassen aus Keramik oftmals nicht zurückgegeben, sondern als Andenken mit nach hause genommen. Das ist für die Betreiber der Glühweinstände ein sehr lohnendes Geschäft.

Bedruckte Tassen für Glühwein sind eine zusätzliche Einnahmequelle

Jede Glühweintasse, welche nicht zurückgegeben wird, stellt einen zusätzlichen Profit für den Verkäufer dar. Der Gewinn entsteht zu einen dadurch, dass diese Keramik Tassen nicht mehr gereinigt, gelagert und transportiert werden müssen. Und zum anderen durch die Differenz des Pfandes zum Einkaufspreis der Glühwein Tassen.

Diese Strategie ist clever, denn neben der Zusatzgewinne macht der Kunde auch noch kostenlose Werbung für den jeweiligen Weihnachtsmarkt. Bisher sind zwar nur der Ort des Marktes aufgedruckt, aber es ist sicherlich nur noch eine Frage der Zeit, bis diese Werbung auf Tassen von Firmen entdeckt und genutzt wird.

Kaffeetasse to go

Die Kaffeetasse to go ersetzt bei immer mehr Menschen die frisch gebrühte Tasse Kaffee und das Frühstück zu hause. Zeitdruck und immer längere Anfahrtswege zur Arbeit sind die häufigsten Gründe dafür. Der Cofe to go Becher ist heute ein täglicher Begleiter auf dem Weg zur Arbeit und nach Hause.

Die Kaffeetasse to go besteht im Gegensatz zur klassischen Kaffeetasse nicht aus Porzellan, sondern in den meisten Fällen aus Hartpapier. Diese Einwegbecher gibt es in den unterschiedlichsten Größen und Qualitäten. Besonders in der kalten Jahreszeit erfreut sich die Kaffeetasse to go größter Beliebtheit und das nicht nur mehr bei jungen Menschen.

Die Tasse Kaffee to go als morgendliches Ritual

Wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, kennt das Bild von Menschen mit einem Coffee to go Becher in der Hand zu Genüge. Dabei zeigt sich auch deutlich eine Zweiklassen Gesellschaft, während die Einen ihre Kaffeetasse to go beim Discount Bäcker kaufen, steuern die Anderen einen Coffeeshop an.

Eines aber vereint alle Freunde der Kaffeetasse to go und das ist der Genuss der jeweiligen Lieblings Kaffeespezialität unterwegs. Ausgestattet mit so einem Coffee to go Becher beginnt der Start in den Arbeitsalltag auch gleich viel besser.

PLA Becher

PLA Becher werden als biologisch abbaubare Einwegbecher angeboten und verkauft. In der Werbung werden diese Kunststoffbecher als besonders umweltfreundlich dargestellt, was bei Einwegbechern generell etwas schwer zu argumentieren ist. Tatsächlich benötigen PLA Becher aber bestimmte, gleichbleibende Parameter wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit um in industriellen Kompostieranlagen abgebaut werden zu können.

Das Einwegbecher aus PLA Kunststoff in der Natur sich selbst zersetzen, wie dies von manchen Anbietern beworben wird, darf getrost in den Bereich der Märchen verwiesen werden. Probieren Sie es einfach selbst aus. Das ist aber jetzt keine Aufforderung, sich Ihren Mülls in der freien Natur zu entledigen. Sollten Sie zuhause im Garten einen Komposthaufen haben, deponieren Sie dort einen PLA Becher und schauen, was passiert.

Was bedeutet PLA und wie wird es hergestellt ?

Die Abkürzung PLA stammt, wie so oft bei Abkürzungen, aus dem Englischen und bedeutet Polyactide oder auch Polymilchsäre und wird in aufwändigen, chemischen Verfahren hergestellt.

Im Verpackungsbereich werden vor allem Kaltgetränkebecher und Feinkostbecher aus diesem Material hergestellt. Für heiße Getränke sind PLA Becher nicht geeignet, da sich der Kunststoff ab ca. 45 Grad Celsius verformt. Aus diesem Grund ist PLA auch nicht für Coffee to go Becher geeignet, da die Einfülltemperatur hier wesentlich höher ist.

PLA Becher werden häufiger nachgefragt

Noch sind PLA Becher gemessen am gesamten Einwegbecher Bereich ein absolutes Nischenprodukt. Der Hauptgrund liegt wie so oft am lieben Geld. Einwegbecher aus PLA Kunststoff sind wesentlich teurer als PET Becher, oder andere Kunststoffbecher. Dennoch gehört Bechern aus PLA Kunststoff zweifelsohne die Zukunft.

Open Air Veranstaltungen sind der klassische Einsatzbereich für PLA Becher, sofern überhaupt noch Einwegbecher eingesetzt werden dürfen. Viele Kommunen schreiben ganz klar vor, dass entweder Mehrwegbecher, oder biologisch abbaubare Becher eingesetzt werden müssen. Kunststoffbecher aus PET oder PS Material findet man hier so gut wie gar nicht mehr.